Verleihung der Verdienstmedaille des Landesverbandes Hannoverscher Imker e.V.

Nach der Berufsausbildung zum Maschinenschlosser und einigen Jahren Tätigkeit bei der MIAG (später Bühler-MIAG) in Braunschweig absolvierte Gustav-Adolf Ledderboge in Hamburg sein Studium zum Lehramt. 1971 zog er mit der Familie nach Braunschweig auf das elterliche Grundstück zurück. Beruflich war er dort als Berufsschullehrer der Braunschweiger Kfz-Klassen tätig.

Nun begann er auch mit der Bienenhaltung. 5 Bienenvölker aus dem Nachlass eines Imkers aus dem Heidberg in selbst gebauten Blätterstöcken waren der Anfang. Mit Hilfe von Fachbüchern und Fachliteratur eignete er sich den Umgang mit den Insekten selbst an. 1974 suchte er erste Kontakte zum Imkerverein.

Weil dort dringend ein Schriftführer gesucht wurde und man ihm als Lehrer zutraute, des Lesens und Schreibens mächtig zu sein, erfolgte die Wahl und er ahnte nicht, wie lange er dieses Amt ausüben sollte. In der Folgezeit ergab sich nämlich, dass er gleichzeitig ab 1993 als zweiter Vorsitzender fungierte.

2002 kandidierte der damalige Vorsitzende, Georg Mader nicht wieder. Da es keinen Kandidaten gab, übernahm Gustav-Adolf Ledderboge den Vorsitz. Auf jeder Versammlung danach wies er darauf hin, dass jetzt aber ernsthaft Schluss sei. 2011 fand sich eine Schriftführerin und 2014 übernahmen mit Heidje Rupp und Wilfried Kluth zwei Nachfolger den Vorsitz.

Im Rahmen der Vereinsversammlung im Oktober 2016 ehrte der Vorsitzende des Landesverbandes Gustav-Adolf Ledderboge für seine Leistungen und der Treue zur imkerlichen Organisation mit der Verdienstmedaille.

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