Ministerempfang April 2011
In ihren Ausführungen gehen Redelf Ennen und Jürgen Frühling auf die aktuellen Themen der Imkerei ein. Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ML sei auch in den vergangenen Monaten erfolgreich gewesen. Die Zunahme der Blühflächen auf landwirtschaftlichen Nutzflächen wird sehr begrüßt. Eine weitere Vereinfachung bei der Durchführung seitens der Landwirte sei jedoch wünschenswert. Die Entschließung des Niedersächsischen Landtags, weitere Flächen mit Blühpflanzen zu versehen, sei eine gute Sache. Probleme gäbe es nach wie vor in einigen Landkreisen bei der Ausstellung von Gesundheitszeugnissen für die Bienenwanderung. Längst nicht alle Landkreise akzeptieren
die Ziehung der Futterkranzproben durch die Imkerinnen und Imker. So käme es leicht zu überhöhten Gebührenbescheiden, die die Imkereien unnötig belasteten.
Jürgen Frühling stellt den Problembereich Grüne Gentechnik für die Imkerei vor. Die Klage des Imkers Bablock und die Äußerungen des Europäischen Generalanwalts zum Pollen als Zutat im Honig stellt die Frage nach der Zukunft der Imkerei. Minister Gert Lindemann gibt seine Einschätzung zu der Thematik und skizziert die verbleibenden Risiken eines Gerichtsurteils. Redelf Ennen gibt abschließend einen Überblick zu den laufenden Fördermaßnahmen und unterstreicht die Wichtigkeit der Fortführung. Vj.

Foto: Cord Henry Lankenau
Von links: Redelf Ennen, Dr. Werner von der Ohe, Jürgen Frühling, Dr. Johanne Waßmuth, Minister Gert Lindemann, Dr. Ralph Paeschke, Renate Schulz-Sandhof;