Im
Jahre 1864 gründete eine Reihe von Imkervereinen den "Bienenwirtschaftlichen
Centralverein für das Königreich Hannover". Der Verein
umfasste bei seiner Gründung 1127 Mitglieder und hatte von
Anfang an eine eigene Bienenzeitung, das "Bienenwirtschaftliche
Zentralblatt".
Die Einrichtung von Imkerschulen, regelmäßig stattfindende
Lehrgänge und die Gründung des Imkerversicherungsvereins
standen im Mittelpunkt der damaligen Vereinsarbeit. Anfang 1900 umfasste
der Centralverein 90 Imkervereine mit rund 5600 Mitgliedern und rund
200 000 Bienenvölkern. Aus dem Centralverein entstand ab 1946
der Landesverband Hannoverscher Imker e.V.
Der angehende Imker hatte eine zweijährige Lehrzeit zu leisten.
Als Lehrmeister wählte er einen solchen Imker, der einen großen
Stand besaß und als tüchtiger Fachmann galt. Um auch hier
helfend einzugreifen, wurden vom Centralverein Imkerschulen ins Leben
gerufen.
Neben vielen praktischen Lehrgängen fanden auch wissenschaftliche
Tagungen statt.
Im Verbandsgebiet gab es früher riesige Heideflächen. Die
Betriebsweise der Korbimker konzentrierte sich vollends auf diese
wichtige Trachtpflanze. Heidehonig und Bienenschwärme wurden
in ganz Deutschland verkauft. Durch die Technisierung der Landwirtschaft
verschwanden die Heideflächen immer mehr und stehen heute meist
nur noch in Naturschutzgebieten zur Verfügung.